Nelson Müller und ein unnötiges Buch

Nelson Müller Heimatliebe Nelson Müller: Heimatliebe. Meine deutsche Küche. Dorling Kindersley Verlag, München 2019. 240 S., geb., 25,70 Euro

Nun kommt auch Nelson Müller mit einem Heimat-Kochbuch auf den Markt. Das Thema ist nicht neu. Normalerweise haben sich früher die Autoren in ihren Titeln aber immer auf „Deutsche Klassiker“ oder „Die besten deutschen Rezepte“ etc. beschränkt. Die Verknüpfung mit viel „Heimat“ (und ähnlichen Begriffen) kam erst später. Zum Beispiel bei:

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Ein Bilderbogen von Alexandre Gauthier aus dem „La Grenouillère“ in La Madeleine-sous-Montreuil

Als Alexandre Gauthier in Frankreich im Jahre 2014 zum einflussreichsten Koch nach Alain Ducasse gewählt wurde, hatte man ihn in Deutschland noch kaum „auf dem Schirm“. Auch in Frankreich ist er immer noch nicht so ganz da angekommen, wo er eigentlich hingehört. Seinen zweiten Stern bekam er erst im Jahr 2017, und immer noch scheint … weiterlesen

Ralf Bos – Weltreisender in Kulinarik Teil 2. Ein Porträt von Iris Hüttner

Philanthrop mit philosophischen Gedanken Porträt von Iris Hüttner Im ersten Teil des Porträts über Ralf Bos ging es um sein Leben vor BOS FOOD und wie es zu BOS FOOD kam. Dabei spielte Herzblut eine wesentliche Rolle. Und das tut es bis heute. Zum Artikel Es ist die Essenz, die seine Mitarbeiter zu hochmotivierten Leistungen … weiterlesen

Oliver Sebel zum 60. Geburtstag

Heute feiert einer der wunderbarsten kulinarischen Zeichner seinen 60. Geburtstag. Oliver Sebel hat viele Jahre lang meine FAZ-Geschmackssache illustriert, und das in einer unnachahmlichen Weise, die weit mehr ist, als nur einfach Zeichnungen mit kulinarischem Inhalt. Mit seinem sofort erkennbaren Strich, den er übrigens mit großer Sicherheit und notfalls auch aus dem Stegreif abrufen kann, … weiterlesen

Rätselhafte Entwicklungen bei der Süddeutschen Zeitung

Nein, es geht heute nicht noch einmal um die oft sehr merkwürdigen Restaurantkritiken der Süddeutschen Zeitungen, bei denen scheinbar zufällig Höchstnoten auch für eher schlichte kulinarische Leistungen vergeben werden. Es geht um eine Sache, die in der gestrigen Ausgabe ins Auge fiel (also der vom 12.3.2019), oder – besser gesagt: nicht wirklich ins Auge fiel, … weiterlesen

Optimierte Traditionen: Das „Fischereihafen Restaurant“ in Hamburg

Das Hamburger Fischereihafen Restaurant der Familie Kowalke gehört zu den beständigsten und erfolgreichsten Restaurants Deutschlands. Die privilegierte Lage direkt am Hafen und eine sorgfältig an den Traditionen und an guten Produkten orientierte Küche haben auch dafür gesorgt, dass sich hier seit vielen Jahren immer wieder Prominenz aus allen Bereichen der Gesellschaft einfindet – und sich … weiterlesen

Orientini

Orientini

Die Schneeflocken, die am Fenster seines Abteils vorbei vom Himmel hinabgleiten, scheinen so schwerelos und von einer derartigen Geräuschlosigkeit, dass er glaubt, die schiere Stille hören zu können. Er kann die Bemerkung „Himmel, was für ein Sturm“, hinter sich wahrnehmen. Eine Floskel, die ihn schließlich aus einem kurzen Tagtraum reißt. Er streicht sich über seine … weiterlesen

Teuner klinkt sich aus

Christoph Teuner (56) hat in einem Artikel in „Falstaff“ mit dem Titel „Avantgarde Adieu“ den bei ihm schon lange schwelenden Konflikt zwischen den kulinarischen Realitäten und seinen persönlichen Vorlieben kulminieren lassen und will in Zukunft „keine Trend-Restaurants mehr betreten“. Diese Wendung – die letztlich auch das Eingeständnis eines Versagens ist – überrascht nicht und ist … weiterlesen

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