Neues vom Stammtisch

Gault Millau-Chefredakteurin Patricia Bröhm attackiert im neuen „Feinschmecker“ (8/2017) das, was sie „Gemüse-Desserts“ nennt. Ist zu befürchten, dass der Gault Millau in seinem neuen Verlag erzkonservativ und intolerant wird und ein völlig überholtes Verständnis von Kreativität anwendet?  In dem von Unsachlichkeiten und fehlenden Beispielen bestimmten Text (Crossover-Dessert-Star Christian Hümbs ist zwar im „Feinschmecker“ Artikel selber … weiterlesen

Gehen McDonalds die Argumente aus?

Küssen macht schwanger McDonaldsVorbemerkung: Im ersten Moment könnte es widersinnig erscheinen, dass ich mich in der Sparte „Gourmet-Watch“ ausgerechnet mit McDonalds befasse. Ich weiß, das gerade viele Freunde des guten Essens dazu neigen, bei diesem Thema abzuwinken – immer ein wenig nach dem Motto: es hat ja sowieso keinen Zweck, lass die ihr Ding machen, wir machen unseres. Ich möchte davor warnen, zu kurz zu denken. Je mehr Erfolg die Protagonisten überwürzter industrieller Geschmacksbilder haben, je mehr Leute sie daran gewöhnen, so zu essen, wie sie sich das vorstellen, desto größere Probleme wird jeder bekommen, der gute Produkte mit einem unverfälschten Produktgeschmack will, der die Sinne des Menschen für Kulinarisches öffnen und nicht die Geschmackspapillen verkleistern will.

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Ehre, wem Ehre gebührt.

Francis Mallmann Titel

Oder: Wie selbst seriöse deutsche Zeitungen immer wieder die Leistungen kreativer Spitzenköche unterschlagen Man hat sich schon fast daran gewöhnt, dass den Urhebern quasi aller neuen kulinarischen Ideen – also den kreativen Spitzenköchen – so gut wie nie für ihre Inspirationen gedankt wird. Alle Welt macht mit ihren Ideen Geschäfte (es ist Sommer: z.B. bei … weiterlesen

Von harten und weichen Kriterien

Warum die Restaurantführer ihre Kriterien genauer durchdenken sollten

die Restaurantführer Es gibt da ein großes Problem mit den Führern, das den Verantwortlichen kaum klar zu sein scheint. Man benutzt Kriterien für die Bewertungen, die Objektivität demonstrieren sollen, tatsächlich aber oft sehr schwammig oder eindeutig von der Präferenz für einen bestimmten Küchenstil geprägt sind.

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