Oliver Sebel zum 60. Geburtstag

Heute feiert einer der wunderbarsten kulinarischen Zeichner seinen 60. Geburtstag. Oliver Sebel hat viele Jahre lang meine FAZ-Geschmackssache illustriert, und das in einer unnachahmlichen Weise, die weit mehr ist, als nur einfach Zeichnungen mit kulinarischem Inhalt. Mit seinem sofort erkennbaren Strich, den er übrigens mit großer Sicherheit und notfalls auch aus dem Stegreif abrufen kann, … weiterlesenOliver Sebel zum 60. Geburtstag

Abschlussgala der eat! berlin 2019 – Auszeichnung für Jürgen Dollase

Laudatio für den Preis für das Lebenswerk von Jürgen Dollase Geschrieben und gelesen von Ralf Bos Berlin – Hotel Waldorf Astoria am 3.3.2019 Es war im kalten Winter 1948 in zerbombten Oberhausen, um genau zu sein am 16. September – damals waren die Winter bedeutend länger als heute – als Jürgen auf die Welt kam. … weiterlesenAbschlussgala der eat! berlin 2019 – Auszeichnung für Jürgen Dollase

Michelin legt sich in die Kurve. Aber nicht zu sehr.

Die neuen Sternelisten des Guide Michelin für das Jahr 2019 sind da und die Befürchtungen von radikalen Punkte-Pöbeleien wie im französischen Guide mit seiner Abwertung von gleich drei Drei-Sterne-Restaurants haben sich nicht erfüllt. Das wird der ein oder andere abgewertete Koch zweifellos anders sehen. So hat man den Aufstieg von Nico Sackmann in Baiersbronn gebremst … weiterlesenMichelin legt sich in die Kurve. Aber nicht zu sehr.

Zum Tode von Rüdiger Kowalke

Der Senior-Chef des Hamburger „Fischereihafen-Restaurants“, Rüdiger Kowalke ist am Samstag seinem Krebsleiden erlegen. Und wie es seine Art war, hat er auch die schon lange schwelende Krankheit nicht verheimlicht oder überdramatisiert, sondern in seine Art von Normalität geholt. Es gibt Fotos, die ihn in seiner typischen Restaurant-Montur mit seinen drei Ärzten zeigen. Ein grandioser Gastgeber … weiterlesenZum Tode von Rüdiger Kowalke

Der Guide Michelin 2019 findet keine Balance

Guide MichelinDie neue Ausgabe des Guide Michelin für Frankreich ist die erste unter dem neuen Chef, dem 38-jährigen Gwendal Poullennec. Er ist Zögling einer renommierten Business-Schule und war schon für die Ausweitung der Michelin-Aktivitäten in den USA und in Asien verantwortlich. Man sollte das erwähnen, weil man mit den neuen Bewertungen für Frankreich verstärkt den Eindruck gewinnen kann, der Führer sei ein vor allem absatzorientiertes Business-Modell und keine kulinarische Instanz. Mit der Abwertung von drei wichtigen Drei-Sterne-Köchen und der gleichzeitig massenhaften Verteilung von neuen Auszeichnungen (68) im 1-Sterne-Bereich wird der Guide vor allem in Frankreich wieder zum Tagesgespräch werden. Wenn das das Ziel war, ist es gelungen. Es stellt sich allerdings die Frage, ob man bei dieser PR-Aktion nicht die Qualität der Bewertungen aus dem Auge verloren hat.

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Auch Du, mein Sohn Johann! Steigt Johann Lafer aus oder um?

Johann Lafer (Foto © Lukas Jahn)
Johann Lafer (Foto © Lukas Jahn)
Mit Johann Lafer beendet ein weiterer Koch sein Engagement im Sternekoch-Bereich. Sein Gourmetrestaurant „Val d’Or“, das in der Hand wechselnder Küchenchefs nach wie vor mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, wird geschlossen. Als Gründe nennt Lafer das, was man in der letzten Zeit im Zusammenhang mit der Schließung bzw. Umorganisation von Gourmetrestaurants häufiger hören kann. Hier das entscheidende Zitat aus einem Pressetext:

„Ich habe meine Sternejahre immer genossen, aber im Zuge meiner redaktionellen Genussreisen für mein Magazin in den letzten zwei Jahren entdeckte ich überall auf der Welt wieder die einfache Küche – ob Streetfood in Asien oder Humus im Libanon.“ Die Klarheit der Speisen und die hohe Qualität des Produkts hat Lafer von jeher begeistert. Nun möchte er zurück zu seinen Wurzeln, zum Herzschlag des Genusses und doch, wie gewohnt, auf hohem Niveau. „Die Kunst liegt in der einfachen Küche auf der Basis nachhaltiger Produkte und perfekter Verarbeitung mit dem gewissen Etwas, begleitet von unprätentiösem und exzellentem Service für den Gast. Und dieser hat sich verändert“, konstatiert Lafer.

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Nicht Franck Ribéry ist pervers, sondern 19 Cent für 100 g Hähnchenkeulen

Die Reaktionen auf die 1200 Euro, die Franck Ribéry für ein mit Blattgold überzogenes Steak ausgegeben hat, waren vorhersehbar und vorschnell – wie in solchen Fällen rund um kulinarische Höchstpreise üblich. Hatte nicht neulich Ribéry-Kollege Christiano Ronaldo für zwei Flaschen Wein 31.000 Euro bezahlt? Da sind die 1.200 Euro für ein Steak mit Blattgold ja geradezu noch ein Schnäppchen. Kulinarisch sinnvoll ist der Gold-Überzug natürlich nicht. Das braucht man eigentlich kaum zu erwähnen. Teure Innenausstattungen von Luxusrestaurants sind das allerdings auch nicht unbedingt, und ob man mehrere Service-Kräfte braucht, um ein paar Teller an einem Tisch zu servieren, ist auch ein klein wenig fraglich. Für 1.200 Euro kann man auch – sagen wir: die ganze Familie auf besten Plätzen zu einem Helene Fischer-Konzert mitnehmen oder 1 ½ Personen zur Silvesterfeier auf dem von Alain Ducasse betreuten Seine-Schiff in Paris. Oder: Vier Personen bei Wissler im „Vendôme“ haben schnell 1.200 Euro verbraucht und bei Alain Passard im L’Arpège in Paris kommt man beim Menü „Terre et Mer“ mit etwas Wasser und Wein pro Person schnell auf 600 Euro. Wenn eine klare kulinarische Leistung dahinter steckt, kann es also auch ohne Blattgold schon mal teuer werden.

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SOLIDARITÄTSAUFRUF!!!!

Liebe Freunde, in der Nacht von Freitag auf Samstag hat ein Großfeuer bei unserem Kollegen Ralf Bos einen Teil seines Lagers zerstört. Die Feuerwehr, die mit rund 150 Einsatzkräften das Feuer bekämpft hat, hat erst am frühen Sonntagmorgen den Brand für gelöscht erklärt. In der Zwischenzeit haben Ralf Bos und seine Mitarbeiter eine unglaubliche Aktion gestartet, … weiterlesenSOLIDARITÄTSAUFRUF!!!!

CHEF-SACHE gibt spektakuläres Line-Up für 2019 bekannt

Das Avantgarde Cuisine Festival begeistert 2019 mit sensationellem Line-Up und wagt unter dem Motto „United Culinary World“ einen tiefgründigen Blick in die Zukunft. Große Chefs auf großer Bühne – neben einem unglaublich starken Programm in den Bereichen Masterclass und School of Wine, ist und bleibt das Herzstück der CHEF-SACHE das große Symposium. Chefs auf absolutem … weiterlesenCHEF-SACHE gibt spektakuläres Line-Up für 2019 bekannt

Masterclass Day Vol. 2 auf dem Keltenhof, Filderstadt

Am 29. Oktober 2018 fand der zweite Masterclass Day in Filderstadt statt. Ein Tag mit spannenden, hochrelevanten Themen für die Gastronomie. Über allem stand das Motto: Besser werden. Außerdem schneller und preiswerter arbeiten, neue Ideen und Anregungen bekommen und Kontakte knüpfen. Neben einem theoretischen Teil, vorgetragen von namhaften Referenten, wurden in Praxisseminaren Techniken und Produkte vorgestellt.

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