„Ich bin beinahe umgefallen“

Interview mit Marc Haeberlin von der „Auberge de l’Ill“ über den Verlust des dritten Michelin-Sterns Jürgen Dollase (JD): Hat es irgendwelche negativen Veränderungen beim Publikum nach dem Verlust des dritten Michelin-Sterns im Januar gegeben? Marc Haeberlin (MH): Gar nicht, im Gegenteil. Es gab und gibt viel Unterstützung – vielen Dank auch für Ihren Text in … weiterlesen„Ich bin beinahe umgefallen“

Auf der Suche nach dem Colagreco-Geschmack

Ein Interview mit Mauro Colagreco vom „Mirazur“ in Menton / Frankreich, der neuen Nummer 1
in der Liste der „The World’s 50 Best Restaurants“

Anlässlich der 50. Ausgabe von Port Culinaire waren wir in Menton und haben Mauro Colagreco besucht. Die Arbeit des außergewöhnlich freundlichen Herrn Colagreco wird im Heft in meiner Avantgarde-Serie ausführlich vorgestellt und gewürdigt und mit den Bildern von Thomas Ruhl in Szene gesetzt.

Hier nun ein Interview, in dem es um das geht, was die Küche des Mirazur so unvergleichlich macht, nämlich die geschmackliche Vorstellung ihres Chefkochs, der zwei kulinarische Welten in unnachahmlichere miteinander verbindet.

 

 

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So tickt der Bos – ein sehr politisches Interview

Auf der Website Delinale.de hat Ralf Bos ein sehr interessantes Interview gegeben. Jetzt auch hier: Mit Sarah Wiener zieht erstmals eine Köchin ins EU-Parlament als Abgeordnete ein. Welche politische Neuerung auf EU-Ebene sollte Wiener als Erstes angehen? Wir stehen alle einem großen Wechsel der Macht gegenüber. Aus „alle Macht dem Volke“ wird „alle Macht den … weiterlesenSo tickt der Bos – ein sehr politisches Interview

Markthalle Neun: Eine Diskussion, die geführt werden muss. In alle Richtungen.

Die Diskussionen um die Berliner Markthalle Neun reißen nicht ab. Es geht um die Ausgliederung von Aldi, die Gentrifizierung des Food -Bereiches und überhaupt die „Übernahme“ von Kreuzberg durch Gutverdiener, die ihren „gehobenen“ Lebensstil nun auch auf das Essen ausdehnen wollen und den einfachen Leuten, die nicht über so viel Geld verfügen, nun auch noch die Einkaufsmöglichkeiten nehmen.

Dass sich gleich um die Ecke weitere Discounter finden, ist bekannt. Dass so etwas im Moment keine Rolle mehr spielt, sondern die Diskussion generalisiert wird, ist eine Besonderheit dieser Geschichte. Der Konflikt schwelt schon lange, und an ihm sind eine ganze Reihe von Aspekten zu berücksichtigen.

Ich habe hier ein paar Punkte, die sich rund um dieses Thema ergeben, in einer etwas zugespitzten Form aufgenommen. Da lässt sich dann besser diskutieren.

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Ralf Bos – Weltreisender in Kulinarik Teil 2. Ein Porträt von Iris Hüttner

Philanthrop mit philosophischen Gedanken Porträt von Iris Hüttner Im ersten Teil des Porträts über Ralf Bos ging es um sein Leben vor BOS FOOD und wie es zu BOS FOOD kam. Dabei spielte Herzblut eine wesentliche Rolle. Und das tut es bis heute. Zum Artikel Es ist die Essenz, die seine Mitarbeiter zu hochmotivierten Leistungen … weiterlesenRalf Bos – Weltreisender in Kulinarik Teil 2. Ein Porträt von Iris Hüttner

Ralf Bos im Gespräch über alten und neuen Luxus und große Veränderungen in der Zukunft

Jürgen Dollase: Als Du angefangen hast mit der Kochausbildung: was war damals „Luxus“ für Dich? Ralf Bos: Wir haben damals in der Hotelküche nicht unbedingt für die „Upper class“ gekocht, sondern im Prinzip um allen Leuten zu gefallen. Aber es gab auch damals schon „Aussetzer“, bei denen der Küchenchef gesagt hat, dass wir jetzt etwas … weiterlesenRalf Bos im Gespräch über alten und neuen Luxus und große Veränderungen in der Zukunft

Die Rosin-Talks, Folge 4: Rund um die Spitzenküche

Jürgen Dollase (JD): Lieber Herr Rosin, aus aktuellen Gründen möchte ich erst einmal nach Ihrer Meinung zum Gault-Millau fragen. Sie waren schließlich auch schon einmal „Opfer“ einer nicht nachvollziehbaren Abwertung durch diesen Führer, der noch sehr von den alten Zeiten lebt?

Frank Rosin (FR): Das geht oft in eine viel zu einseitige Richtung. Um eine wirklich sachliche Beurteilung von Restaurants und deren Arbeit zeitgemäß zu verfassen, ist die ökonomische Leistung genau so wichtig wie die fachlich-kulinarisch-gastronomische. Beides gehört für mich untrennbar zusammen und sollte in die Beurteilung der Gastroführer einfließen. Die Branche muss allein schon aufgrund der Nachwuchsnot und des Ausbildungsdefizits einen sofortigen Wandel einleiten. Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da.

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Revolution auf dem Teller

Kochen und Kunst kommen sich immer wieder einmal näher – an verschiedenen Stellen zwischen Bildern und Konzepten. Und trotzdem kümmert sich die Kunstszene oft auffallend wenig um die Kochkunst. Die ART-Chefs haben die Antennen aber durchaus schon auch in diese Richtung gestellt. Um einmal etwas über den Stand der Dinge herauszufinden, haben sie mich besucht. … weiterlesenRevolution auf dem Teller