Kulinarik 2055

Von Frederick Ranitzsch Heute benutze ich die aktuell wohl ungewöhnlichste Fortbewegungsart: Laufen. Mein Weg zu dem vereinbarten Treffpunkt ist nur einige Straßenblöcke weit. Am Eingang begrüße ich den Boten, der den Nachbarn ihre Rationen für die nächste Woche bringt: Tiefgekühlte Essen, die in dem speziellen Backofen erwärmt werden, und dazu die passenden Getränkekapseln. Auf dem … weiterlesen

Wie stellen Sie sich die Kulinarik im Jahr 2055 vor?

Liebe Freunde von Eat-Drink-Think, es interessiert uns, wie Sie als kulinarisch interessierter Mensch oder als Food-Profi die Zukunft der Kulinarik einschätzen. Wie stellen Sie sich die Kulinarik im Jahr 2055 vor? Schreiben Sie uns einen kleinen Text, in dem Sie ihr ganz persönliches Gefühl beschreiben. Wir freuen uns über positive wie über negative Gedanken. Wird es … weiterlesen

Neue Restaurantkonzepte – „Brot und Bier“ in Keitum auf Sylt

Das „Brot und Bier“ ist ein gutes Konzept. Sicher nicht einfach zu multiplizieren, aber sowohl für den Gast wie für den Betreiber eine mehr als befriedigende Gastronomielösung. Auch wenn man es am Anfang nicht glauben will: Die Räumlichkeiten des „Brot und Bier“ sind bis in die 50er Jahren noch eine voll funktionsfähige Tankstelle gewesen. Der … weiterlesen

Küchen mit Zukunft – Küchen der Zukunft

Jagstmühle,Bachsaibling

Folge 4: Regio – Tapas. Der geniale Schlüssel Vorbemerkung: Sehr viele deutsche Gäste in Restaurants mit bürgerlicher / traditioneller / regionaler Küche haben eine seltsame Angewohnheit. Sie bestellen meist nur ein Hauptgericht und zögern oft schon mit dem Bestellen einer Vorspeise. Das Hauptgericht sollte dann schnell serviert werden und eine große Portion sein. Man isst … weiterlesen

„Beyond Sweetness“

Beyond Sweetness – experimentelles Teamwork zwischen Chef und Sommelier

Dieses offene Netzwerk von Köchen und Sommeliers hat mittlerweile eine ganze Reihe von Workshops zu diesem Thema veranstaltet. Im Centre Port Culinaire in Köln, im Taubenkobel am Neusiedlersee oder im Restaurant am Kamin in Mülheim/Ruhr.
Thema ist dabei die Zusammenarbeit von Sommelier und Koch zu vertiefen und zu originellen Gerichten originelle korrespondierende Getränke zu finden oder zu entwickeln. Oft sind die Ergebnisse sehr experimentell. Und das ist gut so und gewollt.
Am 03.07.2017 waren wir dabei auf dem „Beyond Sweetness“ Workshop im Restaurant „am Kamin“ in Mühlheim an der Ruhr.

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Rosin rockt weiter. In unserem zweiten Gespräch geht es um den TV-Koch, den Koch als Geschäftsmann und die alles entscheidende Authentizität

Frank Rosin in seiner Küche

Für viele Köche scheint die Tätigkeit als TV-Koch eine sehr merkwürdige Erscheinung zu sein. Viele gute Köche wollen nicht, viele Köche sagen, dass das mir ihrem Berufsethos nicht zusammenpasst, aber am Ende des Tages hat man den Eindruck, als ob das Fernsehen doch sehr viele „rumkriegt“. Frank Rosin, Zwei-Sterne-Koch und TV-Koch wird die Sache einmal … weiterlesen

Eine wirklich schöne Geschichte.

Im November des Jahres 1991 bin ich, zusammen mit meinem Geschäftspartner und Cousin Ralf Borkowsky, nach Mailand geflogen, um dort eine ganz besondere Messe zu besuchen. Diese Messe hieß EXPO VIP. Die Aussteller dieser Messe waren ausschließlich Produzenten und Händler der feinsten und edelsten Lebensmittel und Getränke dieses Planeten. Neben Hummer, Austern, Kaviar und Trüffel … weiterlesen

Helmut Thieltges ist tot

Helmut Thieltges

Gourmets aus Deutschland und aller Welt trauern um Helmut Thieltges, Drei-Sterne-Koch vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis in der Nähe von Trier. Mit ihm verlieren wir einen der wichtigsten klassisch orientierten Köche, die es jemals in Deutschland gab und einen wunderbaren Menschen, der sich nicht nur kulinarisch gegen alle Trends und Moden einen glasklaren Blick auf … weiterlesen

Keiner mag Veganer …

Was mit so einer knackigen Überschrift beginnt, mausert sich sicher zu einer Hetztirade gegen fleischlose Ernährung. Besonders wenn der Bericht aus der Feder von so einem Delikatessentypen wie Ralf Bos stammt. Weit gefehlt.

Die fleischlose Ernährung ist extrem erstrebens- und bewundernswert. Davon ausgehend, dass nur elf Prozent aller Menschen, die sich fleischlos ernähren, dieses tun, weil Fleisch ihnen nicht schmeckt, also aus rein praktischen Gründen, bleiben 89 Prozent übrig, die verschiedene, größtenteils ethische Gründe haben, Fleisch in ihrer Ernährung abzulehnen.

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