„Der Heilige Helge“ – Geiler is‘ schon

Ich bin in recht bodenständigen Verhältnissen aufgewachsen. Das erklärt zunächst, warum ich in einem 43 Jahre alten Wohnwagen sitze, während ich diese Zeilen schreibe. Ein Wohnanhänger, der von einem 26 Jahre alten Volkswagen gezogen wird. All dies habe ich für meinen diesjährigen Urlaub, zusammen mit meiner Freundin – deren Alter ich hier selbstverständlich nicht verrate – in die Champagne geschafft. Viel wichtiger als das alles ist allerdings, dass eben diese Bodenständigkeit maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass Marius Müller-Westernhagen mein erster Berührungspunkt mit Champagner überhaupt war. Auf dem Longplayer „Geiler is‘ schon“ aus dem Jahr 1983, singt der Rabauke aus Düsseldorf am Ende der Strophe: „Dann trinken wir Schampus, bis wir verrecken und wer das nicht geil findet, der kann uns mal.“

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MAKITA

Bars und Werkstätten haben auffällig viele Gemeinsamkeiten. Glaubt ihr nicht? Nun gut; beides ist ein Rückzugsort für den Mann.
Sie bieten Schutz vor den Strapazen der Welt und dem Ärger mit den Frauen, nicht zu vergessen, wenn die Männer nicht den Müll heruntergebracht oder die Wäsche zusammengelegt haben. (Vielleicht ist genau das der Grund, warum die Menschheit so hochtechnisiert ist?). Die Leute mögen einen dort und stellen keine Fragen. Und für beides gilt: Was dort passiert – verbleibt an dieser Stelle. Ich selbst bin für beide Örtlichkeiten schnell zu begeistern.

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New Kid on the Blog

Über alte, köstliche und heilige Geister
Wer mich kennt, der weiß, dass es mir oft schwerfällt, am Anfang einer Geschichte zu beginnen. Aber Sie kennen mich ja gar nicht. Sehen Sie? Genau das meine ich. Wieder versagt.

Ich bin einfach sehr enthusiastisch, vielleicht hängt es ja damit zusammen. Außerdem langweilen mich Geschichten, die linear und strukturiert ablaufen. Ich sehne mich nach Abenteuern, nach feurigen Gemütern und unerwarteten Wendungen. Ich möchte Geschichten hören, bei denen der Erzähler in der Kneipe auf den Tisch haut und dabei alle gespannt an seinen Lippen hängen.
Es ist ganz egal, wo man anfängt und wo man aufhört, ganz gleich, was die Anderen erzählen. Und wie sie es erzählen.

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