Zum Tod von Jörg Müller. Ein persönlicher Nachruf

 

Jörg Müller, der große Koch und Gastronom ist tot. Er hatte längere Zeit gehofft, seine schweren Krankheiten zu besiegen, wurde aber immer weiter geschwächt.Ich bedauere es ganz außerordentlich, diesen markanten Freund, großen Meister der klassischen und klassisch-fundierten Küche nie mehr treffen zu können und von seiner gradlinigen Weisheit zu lernen.

Um so mehr freut es mich, dass ich ihn im letzten Jahr für die Dokumentationen kulinarischer Exzellenz im Geschmacksarchiv des Deutschen Archivs der Kulinarik in Dresden gewinnen konnte. Er ist Ende November noch nach Dresden gekommen, hat den Pressetermin wahrgenommen, hat am Nachmittag beim Festakt in der Bibliothek mit den anderen Geehrten auf der Bühne gesessen und ein 10-minütiges Interview von großer emotionaler Ausstrahlung gegeben – was in Standing Ovations für ihn endete. Am Abend dann hat er das dokumentierte Gericht, seine Wachtelcrepinette, für die Gäste der Gala im Bülow-Palais gekocht, und zwar eigenhändig und nur mit etwas Unterstützung durch seinen Küchenchef. Ich erinnere mich noch daran, wie er mir während der Gala in der Küche die Sauce zum Probieren brachte. Sie war exzellent, ein Meisterwerk – wie das ganze Gericht auch für 65 Gäste.

Zur „Wachtelcrepinette“ und ihrer Dokumentation. Als ich im letzten Jahr nach Westerland kam, um die Arbeiten für die Dokumentation zu machen, haben meine Frau und ich uns zuerst einmal sehr erschrocken. Ich weiß noch, dass ich in den Wochen vorher zweimal bei ihm im Hotel angerufen hatte. Einmal sagte man mir, er käme gleich, er sei beim Spargelschälen. Beim zweiten Anruf hörte ich lautes Klopfen im Hintergrund. Dazu hieß es dann, er käme gleich, er würde gerade die Schnitzel klopfen…

Und dann bog er bei unserem Besuch um die Ecke und wir sahen eine Person, die man eine Sekunde lang nicht als Jörg Müller zu erkennen glaubte. Das Haar war noch voll, aber Gesicht und Körper abgemagert, ausgezehrt von der Krankheit. Aber – er wirkte immer noch wie ein Mensch von großer Haltung, in diesem Zustand noch markanter als vorher, als ob die Krankheit das Wichtigste bei ihm gelassen hätte, eine im Alter stärker zutage tretende – ja, Vornehmheit und Kultur. So war dann auch sein Auftritt in Dresden.

Für die Dokumentation ist es notwendig, das zu dokumentierende Gericht in allen Details zu erfassen, und das nicht nur durch ein Rezept, sondern auch durch Gespräche und vor allem mit einer fotografischen Step-by-Step-Dokumentation. Jörg Müller hätte das von seinem Küchenchef zubereiten lassen können, wollte es sich aber nicht nehmen lassen, es mit mir allein in der Küche in rund 2 Stunden von Anfang an zu realisieren. Für mich war dies eine ganz besondere Sternstunde, die mir nicht nur die Beziehung von Werk und Person in einem ganz neuen, besonders intensiven Licht erscheinen ließ, sondern tatsächlich in brillanter Weise die Prozesse einer klassischen Zubereitung deutlich machte. Jörg Müller war außer Frage nach wie vor in der Lage, die Arbeit zu machen. Es schien fast so, als ob er in dieser Arbeit, die für ihn eine große Anstrengung gewesen sein muss, noch einmal alle Kräfte bündeln konnte und ihn zumindest an dieser Stelle in der Küche nichts davon verlassen hatte. Ich kann heute noch jeden Handgriff und jede Reihenfolge der Arbeit präzise auswendig vortragen, so eingebrannt hat sich bei mir diese Bild eines großen Kochs, der in der Lage ist, ein Gericht von sozusagen finaler Qualität, das man sich besser wirklich nicht vorstellen kann, trotz gesundheitlicher Probleme perfekt zu realisieren. Ich fragte nach Unterbrechungen – er lehnt ab und meinte, das ginge schon, nur Bücken könne er sich nicht mehr so gut. Jörg Müller war im Flow, und es war so – das berührt mich im Nachhinein noch einmal ganz besonders – als ob die Götter der Kochkunst, von Bocuse bis Robuchon, ihm bei seiner minutiösen Arbeit über die Schulter schauen würden, ihm immer wieder die Kraft geben würden, mit immer neuen präzisen Details und ständigem Abschmecken das Prinzip der Arbeit mit Wachtel, Trüffel, Foie Gras, mit Farce und einer unglaublichen Sauce schlechthin zu demonstrieren. Da war er gleichzeitig der Koch Jörg Müller und die Stimme überzeitlicher kulinarischer Qualitäten, wie sie die klassische Kochkunst hervorgebracht hat und die Jörg Müller in seinen Kreationen so wunderbar realisieren konnte.

Jörg Müller schien zu ahnen, dass diese Dokumentation (die auch ein sehr umfangreiches Gespräch enthält) noch gerade zum richtigen Zeitpunkt gekommen war. Er, der sich von Michelin und Co. auch schon mal nicht richtig behandelt fühlte (den Ärger aber mittlerweile überwunden hatte) wurde noch einmal in allem Glanz präsentiert. Das hat ihn wohl sehr gefreut und mich erst recht. Als ich nach dem Essen in Dresden die Köche noch einmal aus der Küche in den Saal rief, war der Applaus riesig. Als ich vor einigen Wochen Bilder von einem Treffen mit seinen früheren Kollegen aus den „Schweizer Stuben“ bei ihm auf Sylt sah, habe ich mich sehr erschrocken. Man sah, dass die Krankheit ihn noch mehr gezeichnet hatte. Aber er war mit Haltung und Freude im Kreis seiner Freunde.

Es gibt Vieles zu sagen über Jörg Müller und seine Geschichte, über seine spezielle Mischung aus Kochkünstler und Gastronom, darüber dass er sich immer diebisch darüber freuen konnte, wenn ihm wieder etwas gelungen war, was nicht nur bei den Gästen sehr gut ankam, sondern auch noch Geld einbrachte. Er war stolz darauf, was er – gemeinsam mit seiner vor einigen Jahren leider verstorbenen Ehefrau Barbara, auch ohne den zweiten Stern, den er ja ursprünglich auf seiner ersten Station auf Sylt, dem „Nösse“ bekommen hatte – in Westerland zustande gebracht hatte, Restaurant, Hotel, die riesige Weinsammlung (er kaufte seit den 80er Jahren en primeur), Ferienwohnungen unter Reed usw. Er war auch stolz darauf, dass es in der Familie bleibt und er für die Zukunft gearbeitet hat.

Nicht zuletzt hatte er ein untrügliches Gefühl dafür, wie man der bisweilen seelenlosen Artistik der avancierten Küche eine seelenvolle Gastronomie gegenüberstellt. Als er den Pesel und das Gourmetrestaurant zu einem Restaurant zusammenführte, wusste er, dass die Zensurengeber so etwas nicht in den Griff bekommen. Er hat sich bei ihnen abgemeldet und fortan nur noch an die Gäste gedacht, die trotzdem genau gemerkt haben, dass hier nicht den Gästen nach dem Mund gekocht wird, sondern eine tiefe Einsicht vermittelt wurde, welche Qualitäten sie glücklich und zufrieden auch als Qualitäten erleben können. Er war eben Vollblutgastgeber, der auch – von seiner Krankheit schon schwer gezeichnet – so lange wie eben möglich immer noch am Abend seine Runde im Restaurant machte: respektiert, bewundert, eine Ikone der deutschen Gastronomie und Kochkunst.

Lieber Jörg Müller, Du wirst uns sehr fehlen und als großartiger Kochkünstler und Gastronom immer ein Vorbild sein. Bring den Engeln bei, wie man mit dem Saft von eingelegten Trüffeln umgeht.

Die Geschmacksdokumentation für das Deutsche Archiv der Kulinarik rund um die „Wachtelcrepinette“ finden Sie frei zugänglich Online bei der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek in Dresden. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-1004786

 

26 Gedanken zu „Zum Tod von Jörg Müller. Ein persönlicher Nachruf“

  1. Auch wir haben Jörg Müller und seine sympathische Frau Barbara mehrfach getroffen, im Urlaub in Südtirol, beim Schleswig-Holsteiner Gourmet-Festival vor vielen Jahren sowie in seinem schönen Restaurant auf Sylt!
    Es war immer ein tolles Erlebnis!
    Die Nachricht vom Tod dieses großartigen Kochs und seiner Frau hat uns sehr traurig gemacht! Die Insel Sylt verliert zwei warmherzige, sympathische Menschen, die immer für ihre Gäste das Besondere möglich gemacht haben und eine große Lücke hinterlassen!
    Der Familie wünschen wir Kraft und Glück, um das hervorragende Restaurant//Hotel erfolgreich weiterzuführen zu können! R.I.P. liebes Ehepaar Müller

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  2. Liebe Familie Müller , mein herzliches Beileid zum Ableben von Jörg, er war für mich ein großes Vorbild und Mentor zugleich, ich werde ihn in Ehren in meinem Gedächtnis bewahren.

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  3. Vor 22 Jahren kamen mein Mann und ich erstmalig ins Hotel Jörg Müller, nachdem wir zwei Aufenthalte in weniger gelungenen Hotels auf Sylt erlebt hatten. Durch die extreme Gastfreundschaft und Herzlichkeit, vor allem von Barbara Müller, aber auch vom gesamten Personal wurde dieses Hotel zu einem Heimathafen für uns und wir kamen immer wieder. Im Juni 2026 waren wir sehr erschrocken von der schrecklichen Krankheit von Jörg Müller zu erfahren. Noch konnten wir nicht ahnen, dass nur wenige Wochen nach unserem Aufenthalt das schlimmste eingetreten ist. Herzliches Beileid der gesamten Familie und auch dem Personal, was dort zur Familie dazu gehört
    Barbara und Thomas Augustin

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  4. Wir sind zutiefst betroffen. Die vielen Aufenthalte im Hotel oder im Restaurant haben wir ausschließlich in bester Erinnerung. Bis zuletzt war da nie ein jammern oder Klagen von ihm zu hören. Ein wahrer Mensch mit Haltung. Einer der beruflich so viel erreichte und dennoch stets bodenständig und eher zurückhaltend war, statt auf plumpe Effekthascherei. Zu setzen.
    Unser aufrichtiges Beileid !

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  5. Ich bin sehr traurig. Wieder hat uns ein Grosser verlassen. Wir kannten ihn schon als er mit Dieter, seinem Bruder, in den Schweizer Stuben uns Gäste verwöhnte.
    Mein Mitgefühl sende ich an seine Familie!
    RIP lieber JM

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  6. Ich hatte das Glück mit vielen tollen Chefs zu arbeiten aber niemand hat mich so inspiriert und meinen Lebensweg so geprägt wie Jörg Müller. Seine Begeisterung für das Produkt und das Handwerk , seine Freude am Gastgeber sein und seine Professionalität als Unternehmer und seine Freunschaft sind immer Inspiration für mich.
    Meine Frau und ich werden ihn schmerzlich vermissen.

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  7. Ich erinnere mich gerne an dem 16.9.2010.
    An diesem Tag haben mein Mann und ich in Westerland geheiratet. Am Abend waren wir bei Jörg Möller zum Essen. Der Tisch war wunderschön dekoriert , das Menü großartig . Es bleibt für mich in schöner Erinnerung.
    Mittlerweile lebe ich auf der Insel. Mein aufrichtiges Beileid an die Familie.
    Ruhe in Frieden.

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  8. Wir waren über Jahrzehnte Gäste im Hotel wie im Restaurant. Unser letztes Treffen bei Holger Bodendorf hat uns schon sehr betroffen zurückgelassen, ohne dass wir etwas von seiner Krankheit ahnten. Wir werden die vielen großartigen Abende bei ihm nicht vergessen.

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  9. Ich bin sehr traurig über einen weiteren Guten welcher nicht mehr dabei ist. Er konnte beides, smart und gut kochen und er verstand Wein. Selten. Und er hat das noch wirtschaftlich überlebt! Gibt es wenige.
    Gute Reise und herzlichen Dank für den Beitrag den Herr Müller für die Affinenen wie uns geleistet hat.
    Lieber Herr Dollase, mir war nicht bekannt, dass Sie noch schreiben. Ich schätzte vor 20 oder mehr Jahren das, worauf ich von Ihren kompetenten Ansichten zugriff hatte sehr und freue mich wie eine Ameise über ihre Lieblingsblattlaus darüber, dass Sie noch am Werk sind.
    So nehme ich heute Abschied von einem großen Vorbild und wünsche der Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit und freue mich gleichzeitig, dass Sie, Herr Dollase immer noch tatkräftig für die gute Sache schreiben/eintreten.
    Chapeau und beste Grüße aus Tirol
    Hans Hauser

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  10. Ich bin sehr traurig.
    1985 bei den Müllers im Nösse gearbeitet. Und immer sehr gerne daran zurück gedacht.

    Habe Jörg Müller vor 2 Jahren noch besucht und wir haben über die Zeit im Nösse erzählt….
    Ja es ist tröstlich zu wissen das er jetzt wieder mit Barbara vereint ist.
    Mein Beileid gilt der Familie

    Barbara Weber, Saarbrücken

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  11. Ich kenne Jörg Müller seit mehr als 40 Jahre. Es gab keinen Sylturlaub ohne einen Besuch beim ihm. Auch in diesem Jahr sind wir am 21. August wieder in seinem Restaurant und haben uns schon auf die Variationen von der Gänseleber und als Hauptgericht auf den Steinbutt und Hummer an zwei Saucen gefreut. Ob es uns im Bewußtsein, dass Jörg Müller nicht mehr unter uns ist, so gut schmecken wird, wie in der Vergangenheit, glaube ich leider nicht. Unser tiefes Beileid gilt seiner Familie.
    Wir alle verlieren einen großartigen Koch und Menschen. Seine Küche war fein, aber nicht überkandidelt. Das haben wir geschätzt.

    Uwe Immendorf

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  12. Manchmal fehlen einfach die richtigen Worte …

    Heute macht mich eine Nachricht unendlich traurig.

    Jörg Müller ist nicht mehr da. ️

    Auch wenn man weiß, dass das Leben irgendwann Abschied bedeutet, gibt es Menschen, bei denen man sich einfach nicht vorstellen möchte, dass sie eines Tages nicht mehr da sind. Jörg war für mich einer dieser Menschen.

    Über so viele Jahre gehörte er zu Sylt. Zu unserer Insel. Zu einem Stück Heimat. Sein Name, sein Können, seine Leidenschaft und alles, was er geschaffen und aufgebaut hat, haben Sylt über Jahrzehnte mitgeprägt.

    Und heute fühlt es sich einfach nur traurig an zu wissen, dass wieder ein Mensch gegangen ist, der zu dieser Inselgeschichte gehört und der so viele Spuren hinterlassen hat.

    Jörg war einer der ganz Großen seines Fachs. Aber in einem Moment wie diesem geht es für mich nicht um Sterne, Auszeichnungen oder Erfolge. Es geht um den Menschen, der dahinterstand. Um all die Erinnerungen, Begegnungen und gemeinsamen Momente, die nun für diejenigen bleiben, die ihn geliebt und begleitet haben.

    Und bei all der Traurigkeit gibt es für mich einen Gedanken, der vielleicht ein kleines bisschen Trost schenken kann. ❤️‍

    Jörg ist nun wieder bei seiner geliebten Frau Barbara Regina. ️❤️

    Die beiden haben so viele Jahrzehnte ihres Lebens miteinander geteilt. Sie haben gemeinsam gelebt, geliebt, gearbeitet, aufgebaut, geschaffen und so vieles miteinander erlebt. Sie waren über eine so lange Zeit gemeinsam unterwegs und haben zusammen all das gegeben und getan, was ihnen in ihrem Leben möglich war.

    Vielleicht darf man deshalb bei all den Tränen auch daran denken, dass die beiden nun wieder vereint sind. Dass Jörg wieder bei seiner Barbara Regina sein darf, die ihm vorausgegangen ist.

    Dieser Gedanke berührt mich sehr. Und vielleicht hätte Jörg selbst darüber sogar ein kleines Lächeln gehabt. ❤️

    Zwei Menschen, die so viele Jahrzehnte miteinander verbunden waren und gemeinsam so viel geschaffen haben, sind nun wieder zusammen. ️

    Meine Gedanken sind heute ganz besonders bei seiner Familie, seinen Angehörigen und allen Menschen, die Jörg nahestanden.

    Ich wünsche euch von ganzem Herzen unendlich viel Kraft für diese so schwere Zeit. Es gibt wahrscheinlich keine Worte, die einen solchen Verlust wirklich leichter machen können.

    Fühlt euch von mir ganz fest, ganz herzlich und liebevoll in den Arm genommen. ❤️‍

    Mach’s gut, lieber Jörg. ️

    Ich wünsche dir eine gute letzte Reise.

    Und vielleicht bist du längst dort angekommen, wo jemand ganz Besonderes schon auf dich gewartet hat. ❤️
    Sylt wird dich und das, was du dieser Insel gegeben hast, niemals vergessen.
    Ruhe in Frieden, lieber Jörg.
    Nun seid ihr zwei wieder vereint. ️

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  13. Dieser Nachruf beeindruckt mich sehr.
    Ich habe Jörg Müller persönlich nicht gekannt, finde es aber sehr schön, dass er auf diese Art und Weise noch einmal eine große Ehrung erfährt.

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  14. Er hatte ein sehr großes Herz.

    Als ich zum ersten Mal nach Sylt kam, gab er mir eine Wohnung und Arbeit… Herr Müller… ein Mensch mit unglaublich viel Herzenswärme.

    Er war ein wunderbarer, offener und zugleich fröhlicher Mensch. Bei der Arbeit machte er gerne Späße, brachte andere zum Lachen und hatte für jeden Verständnis.

    Ich werde Herr Müller als einen ganz besonderen Menschen in Erinnerung behalten.

    Ruhe in Frieden. ️

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  15. Mein Beileid der Familie ich neige mein Haupt in Demut vor einem großen Koch. Leider habe ich es nie Geschafft ihn persönlich kennen zu lernen. Er war ein großes Vorbild für meine Generation.
    Ruhe in Frieden

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  16. Ein ganz besonderer Mensch, der allem und allen größte Wertschätzung entgegenbrachte.
    Danke, dass wir uns kennenlernen durften. Ruhe in Frieden.

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  17. Jörg,du bleibst uns in sehr guter persönlicher und kulinarischer Erinnerung.
    Die „Machart“ von NOSE TO TAIL hast du schon vor Jahrzehnten kultiviert,ohne „Theater“ still und bescheiden – und die Weine kanntest du besser als viele Sommeliers, weil du nicht theoretisch „unterwegs“ warst sondern mitten drin mit Kenntnis und Gefühl und viel Erfahrung.
    Wir denken an Dich:
    Uwe Tim Elfe und Nadine

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  18. Obwohl es mit dieser Krankheit absehbar war, sind solche Mitteilung immer traurig. JM, ein großartiger Mensch und Koch. Ich besuche das Haus seit 1992 und es wird beim nächsten Besuch in einigen Tagen anders sein. Der Familie mein auffrichtiges Mitgefühl. Lieber JM, ruhe in Frieden.

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  19. Es schmerzt mich im Herzen ein großer Koch und Mensch einer meiner größten Lehrmeister zieht in den kulinarischen Himmel der Großen. Ruhe in Frieden Jörg

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