Rosin räumt auf … 
Frank Rosin ist nicht nur ein populärer TV-Koch (u.a. „Rosins Restaurants“), sondern wird auch vom Michelin für seine Leistungen im „Restaurant Rosin“ in Dorsten mit zwei Sternen ausgezeichnet.
Wie kaum ein Kollege schafft er also den Spagat zwischen kulinarischem Anspruch und medialer Präsenz, was ihn zu einem ganz besonderen Gesprächspartner macht.
Ich habe mit ihm für Eat-Drink-Think ein Interview geführt. Es ist dem Berufsbild des Kochs, der Ausbildung von Köchen und seiner Vorstellung von Mitarbeiterführung im Restaurant gewidmet.
Die Antworten haben es in sich…






Vorbemerkung: Im ersten Moment könnte es widersinnig erscheinen, dass ich mich in der Sparte „Gourmet-Watch“ ausgerechnet mit McDonalds befasse. Ich weiß, das gerade viele Freunde des guten Essens dazu neigen, bei diesem Thema abzuwinken – immer ein wenig nach dem Motto: es hat ja sowieso keinen Zweck, lass die ihr Ding machen, wir machen unseres. Ich möchte davor warnen, zu kurz zu denken. Je mehr Erfolg die Protagonisten überwürzter industrieller Geschmacksbilder haben, je mehr Leute sie daran gewöhnen, so zu essen, wie sie sich das vorstellen, desto größere Probleme wird jeder bekommen, der gute Produkte mit einem unverfälschten Produktgeschmack will, der die Sinne des Menschen für Kulinarisches öffnen und nicht die Geschmackspapillen verkleistern will.