Normalerweise schreibe ich in meinen Berichten aus den Restaurants wenig über Dinge, die mit dem Kulinarischen im engeren Sinne nichts zu tun haben. Mich interessiert das Essen, und darauf bin ich konzentriert. Soll ich mich aus der Konzentration bringen lassen, nur weil am Nebentisch jemand zu laut redet oder der Service nicht mitbekommt, dass mein Weinglas leer ist? Insofern möchte auch erst einmal aus dem Plachutta an der Wollzeile in Wien berichten, dass das Wiener Schnitzel groß und flach ist, die Panierung durch korrekte Garung mächtig souffliert und der Geschmack auch deshalb einigermaßen ausgewogen ist, weil sich die Röstnoten in Grenzen halten. Ich besuche solche Restaurants immer wieder einmal, weil ich mich über den Stand der Klassiker auf dem laufenden halten will. Das Wiener Schnitzel bei Plachutta hat mir also eher gut gefallen.
Ipalicus
Das Leben ist kurz. Dies ist eine Feststellung, die mir nicht nur sehr früh in meinem Leben bewusst wurde, sondern eine, die ich in meinen Kolumnen gerne hier und da einstreue. Aber das ist ein Umstand, der Ihnen sicher bewusst ist, mein lieber, treuer Leser. Es ist im Grunde genommen mehr als eine reine Feststellung, … Weiterlesen






„Guten Morgen Herr Unterweg, Polizei Köln. Ein silberner Opel Corsa C ist auf ihren Namen zugelassen, ist das richtig?“, begrüßte mich eine nüchterne, aber dennoch freundliche Frauenstimme am Sonntagmorgen. Wieviel Uhr war es überhaupt? „Ja, das ist richtig…“, antwortete ich und mein Herz begann bereits im Kopf zu hämmern. „Herr Unterweg, ihr Auto ist heute Nacht in eine Straftat verwickelt worden“, führte die Polizistin weiter aus.