Kramp-Karrenbauer sollte den Guide Michelin übernehmen! Eine Glosse

Die Diskussionen um den französischen Guide Michelin und damit um den Guide Michelin überhaupt reißen im Moment nicht ab. Mit Gwendal Poullennec gibt es zwar einen neuen Chef, der aber offensichtlich nicht das richtige Maß trifft und das Vertrauen in die Arbeit des weltweit führenden Restaurantführers weiter untergräbt. Wird man sich bei Michelin ändern können? … weiterlesenKramp-Karrenbauer sollte den Guide Michelin übernehmen! Eine Glosse

Eine Legende der deutschen Küchenherrlichkeit. Heinz Winkler wird 70

Am heutigen Mittwoch feiert der Südtiroler Heinz Winkler mit vielen prominenten Gästen in der „Residenz Heinz Winkler“ in Aschau seinen 70. Geburtstag. Er kann sich entspannen und auf ein von viel Erfolg gekröntes Leben zurückblicken. Er wird es aber nicht tun, weil seine Natur eine andere ist. Dass er als jüngstes von 11 Kindern einer … weiterlesenEine Legende der deutschen Küchenherrlichkeit. Heinz Winkler wird 70

Marc Veyrat vs. Michelin: Die Diskussion geht weiter und wird grundsätzlich

Nachdem der französische Kreativ-Star Marc Veyrat in der aktuellen Ausgabe des Guide Michelin France von drei auf zwei Sterne heruntergestuft worden war, hatte sich Veyrat – anders als sein Kollege Marc Haeberlin – mächtig und öffentlich aufgeregt. Mittlerweile hat sich die Diskussion in Frankreich verschärft und ist teilweise zu einer Generaldebatte über die Funktion des … weiterlesenMarc Veyrat vs. Michelin: Die Diskussion geht weiter und wird grundsätzlich

Hat Johann Lafer keine Lust mehr? „Johanns Küche“ ist ein enttäuschendes Buch. Eine etwas andere Buchbesprechung.

Johann Lafer: Johanns Küche. Einfach und gut kochen mit der besonderen Lafer-Raffinesse. Gräfe und Unzer, München 2019. Hardcover, gebunden, 192 S., 19.99 Euro

Populäre TV-Köche wie Johann Lafer haben nicht zwingend immer ein so schönes Leben, wie es vielleicht für den ein oder anderen Beobachter den Anschein hat. Es geht dabei weniger um den Verdienst oder die Bekanntheit. Es geht um die ewigen Wiederholungen der immer gleichen Abläufe rund um Sendungen, die jahrelang im gleichen Format abgehandelt werden müssen. Es geht für einen Koch um das ewige Anpassen von Rezepten an den Bedarf des Publikums, um das Verkaufen von Dingen, die sich eigentlich immer sehr, sehr ähnlich sind.

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Das ging nach hinten los. Die Organisatoren der „The World’s 50 Best Restaurants“ haben überzogen. Eine Nachbetrachtung

Es ist sehr interessant, die Reaktionen auf die neue Liste der „The World’s 50 Best Restaurants“ zu verfolgen. Köche und Gourmets sind sich ja weitgehend darin einig, dass die Liste allein schon deshalb sinnvoll ist, weil sie ein internationales Publikum aktiviert. Und dass man mit nationalem Publikum zum Beispiel als Drei Sterne-Restaurant nicht wirklich auskommt, … weiterlesenDas ging nach hinten los. Die Organisatoren der „The World’s 50 Best Restaurants“ haben überzogen. Eine Nachbetrachtung

Verliert die Spitzenküche ihren wichtigsten Rückhalt, weil die Hotels nicht mehr mitspielen?

In der letzten Zeit häufen sich die Pressemeldungen von immer mehr Hotels, die ihr Gourmetrestaurant aufgeben und stattdessen auf „Casual Fine Dining“ setzen. Wohlgemerkt: ich bin durchaus ein Freund dieses neuen Formats und glaube, dass es eine große Zukunft hat – vorausgesetzt, man vergisst bei all dem „casual“ das „fine“ nicht (siehe weiter unten). Mittlerweile … weiterlesenVerliert die Spitzenküche ihren wichtigsten Rückhalt, weil die Hotels nicht mehr mitspielen?

Mathieu Pacaud: Collection Mathieu Pacaud. Cuisine Gastronomique Volume 1. Éditions Glénat, Grenoble 2018. 796 S., Großformat, Halbleinen, 150 Euro (in französischer Sprache)

Bei uns in Deutschland hat man den 38-jährigen Mathieu Pacaud kaum „auf dem Schirm“. Insofern könnte der ein oder andere Besucher einer guten französischen Buchhandlung ratlos vor diesem mehrere Kilo schweren Monsterwerk stehen und sich wundern, wieso denn da jemand etwas in dieser Ducasse-und-Alléno-Dimension veröffentlichen kann, der bei uns bei weitem nicht deren Namen hat. Des Rätsels Lösung liegt natürlich im Nachnamen „Pacaud“, der auf Bernard Pacaud verweist, den schon legendären Senior-Chef des „L’Ambroisie“ am Pariser Place Vosges, auf eines der teuersten Restaurants der Welt und dazu eines, in dem ein Maximum an Produktqualität mit einem Maximum an handwerklichem Können und viel Foie Gras, Trüffel und Kaviar zusammenkommen. Das hat Mathieu natürlich verinnerlicht und außerdem ist er seit etlichen Jahren auch Küchenchef im „L’Ambroisie“.

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Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Die neue Liste der 50 Best Restaurants….

Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Die neue Liste der 50 Best Restaurants ist im Kern noch merkwürdiger geworden. Wir freuen uns trotzdem sehr mit der neuen Nr. 1 – aus guten Gründen Wir brauchen nicht drumherum zu reden: die Liste der „The World’s 50 Best Restaurants“ ist durch diverse Maßnahmen im Auswahlsystem … weiterlesenWer will noch mal, wer hat noch nicht? Die neue Liste der 50 Best Restaurants….

So tickt der Bos – ein sehr politisches Interview

Auf der Website Delinale.de hat Ralf Bos ein sehr interessantes Interview gegeben. Jetzt auch hier: Mit Sarah Wiener zieht erstmals eine Köchin ins EU-Parlament als Abgeordnete ein. Welche politische Neuerung auf EU-Ebene sollte Wiener als Erstes angehen? Wir stehen alle einem großen Wechsel der Macht gegenüber. Aus „alle Macht dem Volke“ wird „alle Macht den … weiterlesenSo tickt der Bos – ein sehr politisches Interview