Regional mit Rückgrat, oder: Die Befreiung von kulinarischer Hochnäsigkeit und der Banalisierung des Regionalen

Jacques Ballarin (mit einem Vorwort von Alain Ducasse und Martin Berasategui): Pays Basque. Un Terroir des Hommes. Ducasse Edition, Levallois-Perret Cedex 2019. 320 S., geb., 30 Euro (in französischer Sprache) Dieses Buch ist eines jener Bücher, die auf den ersten Blick nicht weiter auffallen, weil sie nicht besonders reißerisch aufgemacht sind oder der Titel keine … Weiterlesen

Muss das sein?

Jan Hrdlicka/ Fabio Haebel/ Olaf Deharde: Gefundenes Fressen. Wilde Zutaten erkennen, sammeln, zubereiten. Brandstätter Verlag, Wien 2022, 240 S., geb. Hardcover/Ganzleinen, 35 Euro Es kommt immer wieder einmal vor, dass mich angesichts eines Buches sozusagen „der Blues packt“. Muss das wirklich alles so sein? Müssten wir nicht viel weniger, aber dafür viel bessere Veröffentlichungen haben? … Weiterlesen

Wo Trocken einfach besser ist

Aaron Landig/Christian Landig: Die Dry Aging Bibel. Landig + Lava Gmbh & Co. KG, Bad Saulgau 2021. 336 S., Ganzleinen, 69.95 Euro Na klar, wenn auf einem Buch der Begriff “Bibel“ auftaucht, wird man automatisch mißtrauisch. Das wissen natürlich auch die Herausgeber dieses Buches, und das Thema „Mißtrauen“ erscheint auch gleich im Vorwort, das vom … Weiterlesen

Wasser und Feuer. Belgien/Nova Regio/Willem Hiele

Willem Hiele: Seafire. Uitgerverij Kannibal, Lichtervelde 2019. 240 S., geb. Ganzleinen, ca. 49.10 Euro (Zweisprachig: englisch, flämisch) Manchmal dauert es etwas, bis man in einem Land wie Deutschland, in denen so gut wie keine Buchhandlung internationale Kochbücher anbietet, auf bestimmte Bücher trifft. Aber – dieses Vor-Corona-Buch ist einfach so interessant, dass ich es auch mit … Weiterlesen

Der Geist von Schloss Prielau

Andreas Mayer: Der Duft von Gemüse. Vegetarische Gerichte für Geniesser. Matthaes Verlag, Stuttgart 2021. 241 S., geb., Hardcover, 49.90 Euro     Die Qualität der fleischlosen Gerichte (um den Begriff „vegetarisch“ einmal rein kulinarisch einzuengen..) ist besser geworden, befindet sich aber immer noch in einer Übergangsphase. Einerseits gibt es nach wie vor eine Schwemme von … Weiterlesen

Warum nur Wildkräuter?

Martina Merz: Wildkräuter. Bestimmen, Sammeln, Zubereiten. Becker Joest Volk Verlag, Hilden 2022. 288 S., geb. Hardcover, 29.95 Euro   Die Verwendung von Allem, was da irgendwo wächst, hat nicht erst seit wenigen Jahren Konjunktur, ist aber mit BIO, vegetarischem und veganem Essen, Nova Regio-Küche usw. stark ins öffentliche Bewußtsein gespült worden. Diese Formulierung habe ich … Weiterlesen

Drei Sterne und mehr

Am 9. März gibt es die Vorstellung des neuen Michelin-Führers für Deutschland, am 23. die Präsentation des französischen Guides. Passend dazu habe ich heute zwei Bücher, die sich mit den besten Köchen der jeweiligen Länder befassen – in durchaus unterschiedlicher, aber in beiden Fällen interessanter und unterhaltsamer Art. Das erste hat den Titel: Isolde Heinz/Gunnar … Weiterlesen

Die Antwort Japans auf die Bowls

Julien Lemarié: Donburi. Ducasse-Edition, Levallois-Perret 2021. 257 S., geb., 30 Euro (in französischer Sprache) Vorbemerkung: Alain Ducasse hat sich ja mit seinem großen „Grand Livre de Cuisine“ schon vor vielen Jahren als Meister aller Klassen erwiesen. Er hat gezeigt, dass er (und seine Mitarbeiter) die Kochkunst wirklich beherrschen und in allen möglichen Bereichen von der … Weiterlesen

„Banquets“, Teil 2, Die Rezension

Théophile Sutter(Illustrationen)/Roland Theimer(Rezepte): Banquets! Recettes grandioses pour tables de potes mémorables (ou l’inverse). Hachette, Paris 2021. 56 S., Großformat 24,8×42 Zentimeter. (In französischer Sprache) Bei diesem wunderbaren französischen Buch, das ausschließlich aus Illustrationen von Théophile Sutter auf der Basis von Rezepten von Roland Theimer besteht, kann es nicht um eine Rezension gehen, bei der man … Weiterlesen