Der Koch und ich – Kapitel 13 Hinzugewonnene Genüsse – die Provence, Loubet und Porte once

  Die Franzosen wurden also auf unseren Verein aufmerksam und unser Wissensdurst, wie die das da unten mit Trüffelplantagen machen, wuchs. Eine Erkundungstour mit Colette, Jean-Marie, Erich Stekovics und mir sollte unseren Trüffel – Tomaten und Knoblauch – Horizont erweitern. Wir brachen also auf, um in der Provence mehr über die Objekte der Begierde zu … Weiterlesen

Der Koch und ich – Kapitel 12 Reise ins Trüffelherz oder: Man gönnt sich ja sonst auch alles

Ich war inzwischen auch dem Ahrtrüffelverein beigetreten. Die bereits angelegte Trüffiere verlangte intensive Pflege, aber wir wussten alle nicht so richtig, was besonders zu beachten ist, um baldige Trüffelernte zu erwarten. Deshalb wurde erwogen, ein Vereinsmitglied zu ernennen, welches sich bei den befreundeten Franzosen kundig machen sollte. Tja, wer? Es bot sich eine treffende Gelegenheit.

Maître Jean-Marie hatte Kochparty, Dieter Weinprobe, Susanne Yogakurs, Ulla`s Patenkind Geburtstag, Colette wurde dringend im Service gebraucht. Also war es selbstverständlich für alle, dass ich nach Brantôme und Sorges ins Périgord zum zwanzigjährigen Bestehen der dortigen Trüffelorganisation fahren sollte. Sie hatte jemand aus unserem Verein eingeladen.

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Der Koch und ich – Kapitel 11 Trüffeln und andere Pilze

Trüffeln und andere Pilze Jean-Marie fand 2002 zusammen mit französischen Freunden Trüffeln im Ahrtal. Ich bekam zunächst kaum etwas davon mit, da ich mit beruflich bedingten Angelegenheiten beschäftigt war.Und so erinnere ich mich an Ende September 2006. Ich besuchte das Vieux-Sinzig, um zu fragen wie es denn so gehe und ob alle Stekovisc-Produkte, die wir … Weiterlesen

Der Koch und ich – Kapitel 9 Bronchien, Borkum, Brathering oder: Sand macht keinen Dreck

Ein Kollege in meiner Schule erwähnte eines Tages, dass er auf der Insel Borkum eine kleine Ferienwohnung besitzt, die er auch vermiete. Das westliche Frankreich rückt in den Hintergrund. Die Hochseeluft auf Borkum beseitigte sehr gründlich meine Bronchitisbeschwerden. Die Wohnung ist mit zweiundvierzig qm und Klappbett ziemlich klein, aber ausreichend, denn tagsüber sind wir am … Weiterlesen

Der Koch und ich – Kapitel 8 Bretagne – au revoir

Bretagne – au revoir Die Fahrten in die Normandie und Bretagne waren zwar anstrengend aber das Reisen machte Freude, uns allerdings mehr als den Kindern. Die üblichen Fragen: „Wann sind wir da, fahren wir schon wieder dahin?“ Und die Antworten „Also nächstes Mal woanders hin, ihr dürft euch dann was aussuchen, einverstanden?“ Die Reiseziele waren … Weiterlesen

Der Koch und ich – Kapitel 7 Die nächste Schicksalsbegegnung oder: Kochen hat keine Grenzen

Die nächste Schicksalsbegegnung oder: Kochen hat keine Grenzen
Der Koch und ich begegneten uns zum ersten Mal Anfang der 80er Jahre. Es war ein schöner Frühsommertag. Wir hatten uns ein halbes Jahr vorher ein Jugendstilhaus in Remagen-Kripp angesehen und leichtmütig gekauft, wohnten aber noch in Bonn, und renovierten verbissen das schöne Haus in Kripp und bewohnen es noch heute. Die obere Etage war bereits fertig, die restlichen wegen Eigenbedarfskündigungen vor Gericht. Die Richter neigten sich damals eher den Mietern zu. Wir kamen uns eh vor wie die fetten Kapitalisten und bemühten uns nach Kräften, den verbliebenen Mietern bei der Wohnungssuche zu helfen. Und es gelang zur Zufriedenheit aller Beteiligten. So genau weiß ich nicht mehr wie alles ablief.

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Der Koch und ich – Kapitel 6 Deutsch-Französische Genüsse oder: Geld macht doch ruhiger

Deutsch-Französische Genüsse oder: Geld macht doch ruhiger Der Vollständigkeit halber erwähne ich noch, dass ich den hellgrünen Renault 12 für einen Halven Hahn und einen Kasten Mühlen-Kölsch an meine Schwester verhökert habe. Also ein Tausch ohne direkte Geldleistung. Sie gab ihm dann drei Wochen später die letzte Ölung. Und damit bin ich schon beim Randthema. … Weiterlesen

Der Koch und ich – Kapitel 5 Relais du Cap Fréhel mit Autocorso

Relais du Cap Fréhel mit Autocorso Am nächsten Tag sprang unser hellgrüner Renault 12 nicht an. Zweieinhalb Tage Licht anlassen war zuviel. Warnsignale waren damals unbekannt. Der Renault war unser zweites Auto, das erste war ein DAF 33, die berühmte Vollautomatik, die vorwärts wie rückwärts gleich schnell fahren konnte. Der Fischlieferant der Bar Tonquedec fuhr … Weiterlesen

Der Koch und ich – Kapitel 4 Bretagne, mon amour oder Soupe jaune

Bretagne, mon amour oder Soupe jaune
Das Studentenleben bot genügend Gelegenheit zur üppigen Lebensgestaltung.Die ersten Reise in die Bretagne Anfang der 70er war wohl eine Schicksalsbegegnung. Eine von vielen. Hier traf ich auf die lockere, französische Lebensart.

Wir landeten nach unendlich langer Fahrt von Bonn aus im kleinen Ort St. Benoit des Ondes und zwar in der Bar Tonquedec. Ich war hundemüde und sah am Straßenrand Personen und Dinge, die gar nicht existierten. Und so stammelten wir einfach in dieser Bar nach einem Zimmer, das draußen als „Tout confort“ avisiert wurde. In der Bar wallte ein eigentümlicher Geruch nach Fisch und Gitanes Mais. Die Patronin, Madam Tonquedec, zeigte uns einen Raum, der eine Tapete hatte, die aussah wie mein Schlafanzug und meinte, so übersetzte ich jedenfalls, dass der Zimmerpreis die Halbpension einschließe.

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